Ernährungs-Schulungen für Lehrer und Erzieher werden wichtiger

 

Laut Experten mangelt es nicht nur aktuell an Lehrkräften in ganz Deutschland, sondern auch an den Kenntnissen im Bereich der Ernährung bei Lehrern und Erziehern. Gerade Kinder, die neben der Schule oder dem Kindergarten eine Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen würden, wäre es sehr wichtig, dass diese von erziehendem Personal entsprechend mit Ernährungswissen versorgt würden. Denn sie haben weniger Zeit mit Eltern, welche sich unter Umständen gut in diesem Bereich auskenne. Diese Kritik einmal auf die Seite geschoben, klingt es für uns sehr wichtig, dass gerade Lehrer und Erzieher durchgehend über neueste wissenschaftliche Stände informiert sind, wenn es um das Thema gesunde Ernährung geht. Früher hieß es, Zucker wäre gesund, heute wissen wir, dass dies nicht der Fall ist. Solche Dinge ändern sich immer im Laufe der Zeit. Denn es gab sogar Zeiten, da haben Menschen Quecksilber getrunken, um den Körper zu stärken und haben sich damit unbewusst vergiftet. Durch moderne Techniken und viel Wissen können wir heute sagen, dass so etwas vermutlich nicht mehr geschehen wird, dennoch ist die Aufklärung über gesunde Ernährung in Schulen und Kindergärten sehr wichtig,denn schon heute leidet ein sehr großer Teil der Kinder und Jugendlichen unter Fettleibigkeit. Dieser könnte schon früh vorgebeugt werden, wenn Eltern, Lehrer und Erzieher auf dem neuesten Stand in Punkto Ernährung wären. Die letzteren beiden Gruppen sollen jetzt verstärkt dahingehend geschult werden, um dieses Wissen den Kindern und Jugendlichen weitergeben zu können.

 

 

 

Das Bewusstsein zu Essen muss sich verändern

 

 

 

Berechtigte Kritik kommt natürlich auch auf, denn was sollen Lehrer und Erzieher den Kindern eigentlich noch alles beibringen, und liegt die Verantwortung nicht auch bei den Eltern? Doch, selbstverständlich. Doch was, wenn die Eltern bereits nicht viel über gesunde Ernährung gelernt haben, oder aber sie das Wissen nicht an ihren Nachwuchs weitergeben? Generell ist es immer sinnvoll auch von externer Seite einzuwirken. Eltern können nämlich viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Auf Lehrer und Erzieher hören Kinder da schon eher. Apropos eher. Je früher Kinder mit dem Thema in Berührung kommen und je besser sie dabei aufgeklärt werden, desto einfacher fällt es ihnen später tatsächlich das Wissen in die Tat umzusetzen. Sie sind dabei kreativer und stellen ihre eigenen Speisen abwechslungsreicher und ausgewogener zusammen. Zudem können sie auch später sich viel schneller auf entsprechende Ernährungselemente umstellen. Sollte eine Intoleranz vorhanden sein, die sich erst später entwickelt, haben die Kinder eventuell im Erwachsenenalter mit einer Erkrankung zu kämpfen, bei der eine entsprechende Ernährungsweise eingehalten werden muss, möchten sie Muskeln aufbauen und ernähren sich deswegen angepasster, so können sie all dies müheloser umsetzen. Denn sie haben schon als Kinder gelernt, wie die gesunde Ernährung funktioniert, welche Bauteine sie hat und welche Elemente sie dringend braucht. Zudem wissen diese Kinder häufig auch viel besser darüber Bescheid, welche Nähr- und Vitalstoffe der menschliche Körper braucht. Zudem können gut gebildete Kinder dieses Wissen jeden Tag anwenden, ihre Eltern damit bereichern und gleichzeitig dieses Wissen später auch an ihre eigenen Kinder weitergeben. Das würde bedeuten, dass die Sorge der Experten, dass unsere Bevölkerung in ein paar Jahren an Fettleibigkeit und Verfettung leiden wird, könnte behoben werden. Denn zur Erziehung zur gesundheitsbewussten Ernährung gehört auch das schärfen des Bewusstseins. Der Bezug zu Essen und der Bewegung sowie de Konsequenz aus dem jeweiligen Lebenswandel müssen wieder hergestellt werden. Die Zusammenhänge im Bereich der jeweiligen Lebensmittel sowie deren Herkunft, Gewinnung und Verarbeitung und wie sie im alltäglichen Leben eingesetzt werden können, sollten mehr Gewicht bekommen, wenn es nach Meinung der Experten für Bildung und Ernährung geht. So sollten Kindergartenkinder bereits spielerisch aber effektiv an das Thema herangeführt werden. Wer in diesen jungen Jahren schon begreift, dass man lieber zum Apfel anstelle zum Schokoriegel greift, wird es später deutlich leichter haben, die Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen oder umzusetzen. Da sind sich Wissenschaftler und Politiker einig.

 

 

 

Das komplexe Thema wird einfacher

 

 

 

Tatsächlich kann die doch recht komplexe Zusammensetzung der kompletten, gesunden Ernährung recht schwierig zu verstehen sein. Wer allerdings bereits von Kindesbeinen an erfährt, wie dies alles funktioniert, der hat es als Erwachsener viel einfacher. Daher kann es extrem wichtig sein, dass schon Kids lernen, was gesunde und ausgewogene Ernährung bedeutet und vor allem, wie diese umgesetzt werden kann. Doch damit nicht genug: Auch in Schulkantinen und in der Mittagsverpflegung der Kindergärten, KiTas und Nachmittagsbetreuungen soll es eine Änderung im Speiseplan geben. Denn auch hier sehen Ernährungsexperten starken Verbesserungsbedarf. Doch dies soll sich tatsächlich auch in den nächsten Jahren ändern. In vielen Einrichtungen steht heute schon eine ausgewogene Zusammenstellung der verschiedenen Gerichte auf dem Wochenplan. Dieses Thema ist ein ganz anderes, welches seit Jahren schon diskutiert wird. Gehandelt wurde ebenfalls bereits, und es sollen noch weitere Änderungen folgen. Im Bereich der Erziehung der Kinder, was die Ernährung angeht, gibt es allerdings ein Problem: Lehrer und Erzieher werden nur bedingt in diesen Bereichen ausgebildet, es sei denn sie haben ein entsprechendes Spezialgebiet gewählt. Aktuell sei das Wissen dazu aber bei vielen Erziehern und Lehrern lückenhaft und bedingt dringendem Optimierungsbedarf. Dabei könnten beispielsweise speziell geschulte Kräfte diesen Part übernehmen, sodass nicht alle Lehrer und Erzieher sich nun aufwändig weiterbilden müssten. Sie könnten von den zusätzlichen Lehrstunden allerdings profitieren, in dem sie diesen Beiwohnen und könnten dadurch gleichzeitig geschult werden und ihr eigenes Wissensspektrum erweitern. Ein großes Problem liegt allerdings im Schulmaterial, denn viele Lehrbücher sind sowohl fehlerhaft als auch mit fachlichen Mängeln bestückt, was das Thema gesunde Ernährung angeht. Hier muss ebenfalls dringend gehandelt werden.

 

 

 

Müssen es wirklich Schule und KiTa richten?

 

 

 

Zu Recht fragen sich das viele, doch das Problem liegt darin, dass nicht die Eltern keine Verantwortung übernehmen wollen, oder diese abgeben, sondern sie wurden bereits mit falschen oder sehr lückenhaften Weisheiten über die Ernährung aufgezogen. Der neueste Stand der Wissenschaft und der Ernährungsexpertise kann ihnen kaum mehr im passenden Rahmen vermittelt werden. Viele Eltern arbeiten und haben zudem keine ausreichende Zeit, sich dafür weiterzubilden. Daher ist es einfach effektiver, wenn Kinder und Jugendliche entsprechend informiert und aufgeklärt werden. Manche überlegen sogar, ob es sinnvoll wäre ein eigenes Schulfach dafür einzurichten. Spezialisten sind sich übrigens einig, dass der Grundstein für eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise im Kindesalter legt werde, und sich im jugendlichen Alter festige. Das Wissen dazu müsse eben auch vermittelt werden. Der heutige Stand der Lehrkräfte und Erzieher ist hier aber nicht ausreichend. Ihnen kann man aber keinen Vorwurf machen, denn zur Zeit, als sie ihre Ausbildung gemacht haben, oder das Studium absolvierten, lag der Fokus nicht auf diesem Thema. Es war kein Bestandteil der Ausbildung. Daher ist es wichtig, aus Sicht der Politik und der Bildungswissenschaften, dass das Thema Ernährungsbildung in Weiter-, Fort- und Ausbildungen verstärkt zu verankern und jederzeit aktuell zu halten. So können künftige Generationen an Kinder und Jugendlichen bereits von einem hohen Wissensstandard profitieren und diesen für sich umsetzen und weitergeben. Lehrer selbst betonen immer wieder, dass es schade sei, dass in der Lehrerausbildung das Thema Ernährung nur ein Randthema einnimmt und nicht erschöpfend genug behandelt wird. Dies sei auch in Hinsicht auf die Entwicklung unserer Gesellschaft nötig. Auch die gesundheitlichen Aspekte sollten weiter aktiv behandelt und angesprochen werden. Aktuell gab das Robert-Koch-Institut in einer Studie bekannt, dass derzeit 26 Prozent der Fünf- bis Siebzehnjährigen an Übergewicht leiden. 10 Prozent sind fettleibig. Das sind für unsere Verhältnisse erschreckend hohe Zahlen. Auch aus Sicht der gesundheitlichen Folgen, welche daraus entstehen, sollte dringend gehandelt werden. Möchten auch Sie sich näher über das Thema Ernährung informieren, so empfehlen wir unseren Blog, welchen Sie ebenso wie unsere Produkte aus dem Bereich der Nahrungsergänzung unter www.decouvie.com finden.

 

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