Wie sich ein zu hoher Salzgehalt auf den Körper auswirkt

Salz ist ein Gewürz, das für viele unverzichtbar ist. Alle unsere Speisen wären ohne Salz wirklich ziemlich geschmacklos. So macht diese feine Prise häufig das gewisse Etwas aus. Bei manchen Menschen allerdings scheint der Salzkonsum kaum ein Ende zu finden. Wir können allerdings auch überwürzen, ohne es zu merken. Wir alle sollten einmal unseren Salzkonsum überdenken. Würzen wir vielleicht zu viel? Wissenschaftler und Ernährungsexperten erklären schon länger, dass unsre Gerichte in der Regel zu stark mit Salz und Zucker versetzt sind. Woran aber erkennt man, wenn man einfach wirklich eine zu hohe Menge Salz aufnimmt? Wir haben die Erklärung dafür. 

Salz ist ein wichtiges Mineral

Der Körper gewöhnt sich sehr schnell an den Geschmack von Salz. Fehlt diese antrainierte Menge im Essen so verlangt er sofort danach. Die Geschmacksknospen suggerieren uns dann, dass die Speise nicht genug gewürzt ist und wir greifen zum Salzstreuer. Dies kann dazu führen, dass wir unser Essen stetig nachwürzen und damit die Menge immer weiter erhöhen. Das kann auf Dauer aber unangenehme Folgen haben, denn unsere Nieren und unser gesamter Körper müssen die Menge wieder abarbeiten. Salz ist ein Mineral, das für den Organismus wichtig ist. Für die körpereigene Gesundheit ist Salz in einer gewissen Menge absolut notwendig. Üblicherweise sind Fertiggerichte zu stark mit Salz versetzt. Daran gewöhnt sich unsere Zunge und unser Geschmacksempfinden. Das bedeutet, dass wir auch beim selbst kochen immer mehr Salz verwenden, als uns eigentlich gut tut. Maximal 6 Gramm pro Tag sollten Jugendliche oder Erwachsene zu sich nehmen. Dies empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das entspricht ungefähr einem Teelöffel voller Salz. Ein Salzmangel ist in unserer Gesellschaft also eher nicht vorprogrammiert. Eine zu hohe Menge an Salz kann allerdings Erkrankungen im Bereich des Herz- Kreislaufes auslösen. Darüber hinaus kann der verstärkte Konsum an Salz auch Bluthochdruck verursachen. Laut Studien sollen sogar jährlich 1,6 Millionen Menschen durch zu salzhaltige Nahrung sterben. Es gibt vier Warnzeichen, die eindeutig darauf hinweisen, dass die Ernährung viel zu viel Salz enthält. Die Symptome sind zwar recht eindeutig, doch wenn man nicht weiß, dass diese auf einen zu hohen Salzgehalt hinweisen, sind sie sehr subtil. Sollten alle vier Symptome zutreffen, ist es wichtig, dass man direkt den Arzt aufsucht. Denn dann sollte zwingend überprüft werden, ob zu viel Salz in der Nahrung enthalten ist. Dabei muss auch dazu gesagt werden, dass zu viel Salz auf Dauer Schäden im Körper verursachen kann.

Ständiger Durst ist immer ein Warnsignal 

Häufig konsumieren wir schnell zuzubereitende Speisen. Nicht selten werden dabei häufig fertig verarbeitete Lebensmittel genutzt. Der Körper zeigt deutlich, wenn er zu viel mit Salz belastet wurde. Denn dann haben wir Durst. Sollte sich dieser aber nicht stillen lassen so kann das zwei mögliche Ursachen haben. Diabetes wird häufig auch mit starkem Durst angezeigt. Liegt eine solche Erkrankung aber nicht vor, so kann die zweite Ursache sein, dass zu viel Salzgehalt im Essen vorhanden ist und der Körper zwingend mehr Flüssigkeit braucht, weil er diese Menge nicht mehr bewältigen kann. Man kann sich übrigens durch einen zu hohen Salzkonsum auch schrittweise vergiften. Wer den Durst übergeht und nicht als Warnsignal erkennt, läuft Gefahr, dass Organe beschädigt werden. Zudem bekommt der Mensch schnell Kopfschmerzen, wenn er zu wenig Flüssigkeit zuführt. Eine bestimmte Menge Salz ist nötig für den Organismus, um den Wasserhaushalt in den Zellen regulieren zu können. Allerdings führen wir uns generell zu viel Salz zu und so mit ist dieser Bedarf überaus schnell gedeckt. Zudem braucht der Körper Salz, da es Natrium enthält. Dieses leitet Nervenimpulse weiter und reguliert auch die Arbeit der Muskel und des Herzrhythmus mit. Ist die Salzkonzentration im Körper allerdings zu hoch, so bekommt das Gehirn den entsprechenden Impuls Durst auszulösen. Dieses Signal sollten wir nicht übergehen. Unter Umständen führt eine Dehydration des Körper dazu, dass wir unter Verwirrtheit leiden können. Die körperlichen Ausfallerscheinungen können sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Kopfschmerzen und aufgedunsen

Sowohl Kopfschmerzen als auch aufgeschwollene Körperpartien können ein starkes Zeichen dafür sein, dass zu viel Salz aufgenommen wird. Bei einem zu hohen Salzgehalt im Körper zeigt sich dies durch einen dröhnenden oder stechenden Schmerz zwischen den Schläfen. Dieser Bereich zeigt meist auch Stress-Kopfschmerzen oder einen generellen Wassermangel im Körper an. Ein Flüssigkeitsmangel kann jedoch vor allem durch zu salzige Speisen und zu wenig trinken entstehen. Die große Menge an Salz lässt Gefäße im Gehirn erweitern und verursacht somit Kopfschmerzen. Sollten diese häufiger Auftreten so sollte darüber nachgedacht werden, ob die Speisen zu stark gewürzt sind. Zudem kommt ein weiteres Symptom, das viele in Angst und Schrecken versetzen kann. Der Körper wirkt nach und nach immer augedunsener. Dies kann das Resultat einer Wassereinlagerung sein. Der Körper bläht sich dazu regelrecht auf. Dabei gleicht dies aber nicht dem Blähbauch den beispielsweise Hülsenfrüchte oder Kohlgemüse auslösen. Der Grund für all die Probleme, die eine zu hohe Salzkonzentration auslösen kann liegt an der Konsistenz des Blutes. Wenn dort zu viel Natrium vorhanden ist, dann tritt aus den Zellen Wasser aus. Dies verursacht Schwellungen. Bei Störungen der Organe, wie beispielsweise der Leber oder Nieren, welche durch eine zu hohe Salzkonzentration in Mitleidenschaft gezogen werden können, schwellen zusätzlich die Gliedmaßen an. Davon betroffen sind in der Regel die Hände, die Beine und die Waden. Aber auch Schwellungen am Bauch, ähnlich wie bei einem Blähbauch, können dabei auftreten. Dies kann sogar zu sehr schmerzhaften Schwellungen führen. Vor allem die Finger und Zehen zeigen sich dabei stark aufgequollen. Dies kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass die Nieren bereits betroffen sind. Solche Schwellungen sollten immer von einem Arzt kontrolliert werden.

Das Essen schmeckt einfach fade

Egal wo man ist, oder was gegessen wird, man hat immer das Gefühl es schmeckt alles total fade. Die Gewürze dringen nicht durch und es wird sofort zum Salzstreuer gegriffen. Denn Fakt ist tatsächlich, dass man sich sehr schnell an sehr salzhaltiges Essen gewöhnen kann. Eine sonst normal gewürzte Speise schmeckt dann völlig geschmacklos. Dabei können aber auch Kräuter die Speise deutlich würziger gestalten. Wer sich erst einmal an zu viel Salz gewöhnt hat, sollte unbedingt dafür sorgen, dass er sich schrittweise wieder herunter pegelt und den Konsum auf ein normale Maß bringt. Dies ist übrigens ein sehr deutliches Zeichen, dass über einen längeren Zeitraum viel zu viel Salz in den Gerichten gelandet ist. Wer generell darauf achten möchte, nicht zu viel Salz aufzunehmen, der sollte in vielen Bereichen auf die Salzkonzentration achten. Vor allem in fertig verarbeiteten Lebensmitteln, Fertiggerichten oder auch in Wurst, Brot, Käse, Saucen, Dressings und Knabbereien ist viel Salz enthalten. Selbst zu kochen und dabei frische Nahrungsmittel zu nutzen bietet die Option, selbst zu bestimmen, was in den Speisen zugefügt wird und in welcher Menge. Übrigens: Viele Raucher konsumieren viel zu viel Salz, da ihre Geschmacksnerven aufgrund der ständigen Belastung durch Zigaretten in Mitleidenschaft gezogen sind. Ehemalige Raucher sind immer wieder überrascht davon, wie intensiv Gewürze schmecken können, sobald sich ihre Geschmacksnerven erholen. Mit diesem Hintergrundwissen sollten Raucher mehr darauf achten, dass sie ihre Gerichte nicht überwürzen. Sollten die oben genannten Symptome auftreten und nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden, so sollte unbedingt der Gang zum Arzt gewählt werden. Denn eine Dysfunktion kann sich sehr schnell einstellen. Leider geht so ein Prozess im Körper schleichend voran, sodass die Betroffenen diesen nur selten bei Zeiten bemerken. Schwere Schäden der Organe können dann die Folge sein.

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